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Zwischen Büchern

Sanft geht der Sommer zu Ende, mit mildem Wind, warmem Licht und Schattenspielen an der Wand. Es war ein arbeitsreicher Sommer für mich, ich habe ein altes Buch überarbeitet und ein neues geschrieben und viel Neues erlebt und gelernt. Auch geht für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung, aber Genaueres darf ich erst demnächst verraten.
Zum Lesen und Bloggen blieb keine Zeit. Nun freue ich mich darauf, hier wieder Gedanken hinterlassen zu können und auf anderen Blogs zu stöbern.
Ein wenig müde bin ich und muss mich erst wieder sortieren, aber glücklich bin ich auch. Mit den Notizen für das neue Buch habe ich schon längst begonnen, doch ein wenig muss ich noch verschnaufen und Liegengebliebenes erledigen.
Und von der Herbstfee, die alles so bunt zaubert, wünsche ich mir, dass mein neues Buch jemandem gefällt und so unaufdringlich leicht in die Herzen der Leser fliegt wie diese kleine Feder, die mir heute bei der Gartenarbeit begegnete.
Ich wünsche euch und mir einen leuchtenden Herbst!

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Veröffentlicht in Leben, Schreiben

Ein alter Stern…

… strahlt jedes Jahr neu.
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Diesen Strohstern hat meine Schwester vor 45 Jahren gebastelt. Er erinnert mich daran, dass manchmal die einfachsten und zerbrechlichsten Dinge am längsten ihr Leuchten und ihre Gültigkeit behalten.

Dass es hier auf dem Blog ruhig geworden ist liegt einerseits an Renovierungsarbeiten am Haus und andererseits daran, dass ich an Band 2 der Naurulokki-Trilogie arbeite. Daher wird es sich zwar wieder ändern, aber vorerst noch ein Weilchen so bleiben.
Danke, dass Ihr noch da seid.
Ich wünsche Euch von Herzen leuchtende Weihnachten und ein gesundes, frohes und buntes neues Jahr!
Liebe Grüße, Patricia

Veröffentlicht in Leben

Adventskalender 2013 – Christmas Camping

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Jedes Jahr bastele ich aus altem Verpackungsmaterial einen Adventskalender für meine Mutter. Diesmal ist es so: Der Weihnachtsmann bekommt ja nicht ALLE Pakete auf einmal auf den Schlitten. So hat er im Weihnachtswald diverse Stützpunkte, wo er den Schlitten neu laden kann. Dieser hier ist von Engeln bewacht, die Zelte aufgebaut haben, um die Geschenke vor dem Schnee zu schützen.
Die Grundplatte besteht aus Styropor – da ist mal eine Uhr drin geliefert worden. Die Rückwand ist ein flacher Karton, mit Sternpapier augekleidet. Die Zeltstangen sind Stöckchen aus dem Garten, einfach in das Styropor gepiekt, mit Stoffresten umkleidet. Die Baumstämme sind Röhrchen, in denen Kaliumtabletten aus der Apotheke waren. Da passen Bonbons und Pralinen ganz wunderbar hinein. Ein aus Papier gedrehtes Hütchen obendrauf, fertig ist der Baum.

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Gekauft sind nur die Engelchen, die Hirsche und die batteriebetriebenen Lichterketten an der Rückwand und die kleine Feuerstelle, die auch ein Lämpchen hat.

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Das Schöne an diesem Kalender ist, dass in den Zelten auch Platz für größere Sachen wäre – wer nicht mit Schokolade befüllen mag, kann Legosteine, Pixibücher, Buntstifte oder dergleichen drin verstecken. Oder für Erwachsene CDs, Gedichte, Blumensamen etc. Auch in den Tablettenröhrchen hätte so etwas Platz. Die sind auch in Vertiefungen im Styropor gesteckt, damit sie nicht umfallen; man kann sie herausziehen, die Füllung entnehmen und wieder hineinstecken.- Nummeriert sind sie nicht. Wenn man eine Praline oder Geschenk herausgenommen hat, steckt man einen der beigelegten Sterne mit einer Stecknadel vorn an die Styroporkante. So werden es mit jedem Tag mehr Sterne, je weniger Schokolade übrig ist.

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Mehr Adventskalender gibt es HIER
und HIER

Veröffentlicht in Leben, Natur

Berlin is’n Dorf… auch.

Vom alten Bernauer Heerweg habe ich schon mal erzählt. An dieser Stelle ist er seit Mauerzeiten nur noch ein Trampelpfad. Aber die Straßenschilder stehen noch, und mit Berliner Gründlichkeit wird auch brav auf Straßenschäden hingewiesen.

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Wie ewig das alte Kopfsteinpflaster schon hier liegt – das gehört noch zur Wittenauer Straße, an der wir ein Stück weiter unten wohnen – mag ich gerade nicht recherchieren, aber es ist so glatt gewetzt dass es in der tiefstehenden Sonne wie Silber glänzt.

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Ein Stück auf dem Trampelpfad durch den Wald

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…dann wird es wieder eine Straße.

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Melancholisch, die kleine Ruine. Wer dieses Häuschen wohl einmal gebaut hat? Und wer hat über die Jahre darin gewohnt?

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Hier wird fleißig Heu eingefahren

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Und in der Ferne erhebt sich der alte Trümmerberg, wo man jetzt Drachen steigen lassen kann.

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Dann wieder ein Trampelpfad, herbstlich dekoriert. So mag ich Berlin.

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Auf dem Rückweg treffe ich am Fließ Enten, die sich über die ungewöhnliche Herbstwärme ebenso freuen wie ich.

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Das Gras scheint am Ufer eine Art stillen Jahresabschiedstanz zu vollführen.

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Und die Sonne malt impressionistische Bilder ins Wasser.

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Ich mag Gegenlichtaufnahmen – merkt man gar nicht, oder? 🙂

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Im Sumpf steht noch immer die einsame Pappel, die seit Jahren ums Überleben kämpft

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Und in Schilf und Gräsern verschwimmen die Konturen als wäre alles nur ein Traum – und ein Traum war er, dieser sommerwarme Oktobertag in Berlin.

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