Ostseegrüße und Zeitfragen

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Ich habe euch einen Sonnenuntergang von der Ostsee mitgebracht, der ebenso kitschig wie wahr war.
Nun habe ich soviele neue Ideen mitgebracht, dass ich am liebsten nur noch schreiben würde. Aber da ist das Leben, und es ist voll schmutziger Wäsche, Unkraut, Staub auf Möbeln, unerledigter Post und Familienmitgliedern mit Anliegen. Und das ist gut so. Aber wie Zeit machen?
Die supertolle Platzierung von „Das Meer in deinem Namen“ in den Top 50 des Kindle-Shops kann helfen, wenn sie eine Weile anhält, weil ich meine Schreibzeit dann der Umwelt gegenüber mit mehr Nachdruck verteidigen kann.
Und ein Gedanke tröstet mich: Wenn ich viele Tage und Monate an einem Buch schreibe und eine handvoll Leser liest die Geschichte in ein paar Stunden, dann ist das nicht effektiv. Aber wenn sehr viele Leser es lesen und jeder hat ein paar schöne Stunden dabei, dann habe ich eigentlich irgendwann Zeit vermehrt – vervielfältigt – irgendwie – oder?

Leserunde

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Ist jemand von euch bei LovelyBooks? Ich habe eine Leserunde zu „Die eine, große Geschichte“ eröffnet. Es gibt Taschenbücher zu gewinnen, und zwar
HIER
Vielleicht hat ja jemand Lust, sich mit Kalle auf die Reise zu machen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag!

Freude und Zweifel

Hier werden wir bald ein paar Tage verbringen und ich freue mich darauf – aber ich habe wie immer Zweifel, ob ich das alles schaffe bis dahin. Peters Rollstühle, Beatmungsmaschinen und Zubehör wie Absaugkatheter, Pumpen, sterile Handschuhe etc etc. alles einzupacken und nichts zu vergessen ist jedes Mal eine Herausforderung vor der ich stehe wie vor einer Wand.
Aber wir schaffen das.
Dabei hilft mir die Freude über die überwältigenden Rezensionen für den Roman „Das Meer in deinem Namen“ bei Amazon.
Also hoffe ich mal, dass wir bald an der Ostsee sind und ich Inspirationen für Band 2 tanken kann – obwohl, im Kopf ist der schon fertig…
Jetzt muss ich nur mal tief durchatmen und die Pack-Panik beiseite schieben.
Ein großes Danke euch allen da draußen für die Kraft, die ihr mir gebt, indem Ihr meine Bücher lest!
PS: Wir haben übrigens keine Yacht und auch sonst kein Boot. Aber Träumen im Hafen und Himmel, Wasser, Boote und Menschen beobachten ist einfach wunderschön.

Große Freude über eine kleine…

…silberne Schildkröte!

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Heute war auf den ersten Blick ausnahmsweise – fast – nichts im Briefkasten. Keine Werbung, keine Rechnung, nur ein einziger Briefumschlag. Darin fühlte ich etwas dickeres, kein Papier, etwas Weiches, etwas Hartes – spannend! Bestellt hatte ich nichts. Die Handschrift war mir unbekannt, den Namen konnte ich nicht gleich einordnen.
Eine silberne Schildkröte an einem weichen blauen Filzband fiel mir in die Hand, warm von der Sonne und glänzend im Licht, und sie lächelte mich fröhlich an.
Nette Zeilen dazu lieferten die Erklärung: Vor ein paar Tagen bat mich eine Erzieherin, die sich von ihrer Kindergruppe und den Eltern verabschieden wird, darum meine Geschichte „Das Traumnest“ vervielfältigen und an sie verteilen zu dürfen. Für diesen Anlaß gab ich die Erlaubnis sehr gern. Im Übrigen hätten die Wenigsten überhaupt gefragt!
Die silberne Schildkröte nun war ein Dankeschön, das mich sehr berührt hat. Wie selten sind solche Kontakte zu Lesern und so ein unerwartetes, liebes Feedback. Ganz sicher wird sie mir Glück bringen – und Ihnen, liebe Frau B. bestimmt auch, für was immer Sie in der Zukunft vorhaben!
Und mir gibt die kleine Kröte die Energie, mich wieder an mein Manuskript zu setzen.

Sommeraugenblick

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Die Erde atmet leise All und Sommerduft unter ihrer dünnen Haut aus Atmosphäre. Ich liege darauf im Gras auf dem Rücken, die Arme ausgebreitet und tue dasselbe und fliege dabei, genau wie die Mauersegler so weit über mir.

Sommer atmen…

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…und barfuß über Wiesen laufen, sich in den Himmel träumen und mit den Ameisen unterhalten – das wünsche ich euch an diesem Wochenende mit dieser Malve, die tiefrot glüht als könnte sie von großen Geheimnissen erzählen.