Veröffentlicht in Leben, Schreiben

Bald ist Advent!

Wer noch eine Geschichte für die Weihnachtsfeier sucht, ein Geschenk für Nikolaus, Julklapp oder einen Besuch bei Freunden braucht, vielleicht auch einfach nur sich selbst an gemütlichen Abenden auf die Weihnachtszeit einstimmen möchte, der wird mit diesen nagelneuen Geschichten bestimmt fündig.

Ich wünsche eine leuchtende Zeit!

Veröffentlicht in Garten, Leben, Natur, Schreiben

Die Zeit der Glühwürmchen

Es ist soweit! Ab jetzt ist mein neues Buch bestellbar. Erscheinen wird es voraussichtlich Ende April 2020. Es ist zwar Teil einer lose zusammenhängenden Reihe, doch anders als die Bände der Trilogien ist hier jede Geschichte völlig in sich abgeschlossen. Man kann also getrost bestellen, ohne auf den nächsten Band zu warten.

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Die junge Remy macht eine Entdeckung, die ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. An einem geschichtsträchtigen See mitten in Mecklenburg-Vorpommern trifft sie ihr Vorbild, die Journalistin Taru, die gerade ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt hat. Die beiden Frauen merken, wie gut sie sich ergänzen – und wagen ihr ganz persönliches Abenteuer. Denn Remys Fund stellt sie vor eine Aufgabe, die sie nur gemeinsam bewältigen können. Um einen verlorenen Garten auf Rügen zu retten und ihm den tiefen Zauber wiederzugeben, der in allen liebevoll gestalteten, naturnahen Gärten am Werk ist, müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen und auf alte Geschichten lauschen. Und  natürlich mit aller Kraft anpacken, die praktischen Schwierigkeiten überwinden, die wir alle kennen, und vor allem nie den Mut verlieren. Dabei helfen Worte aus der Vergangenheit: jene des geheimnisvollen Mervin und auch die von Ilari, der Taru einst so viele Türen geöffnet hat, bevor ihre Welt sich schlagartig änderte…

Die Geschichte spielt teils auf Rügen, teils am schönen Tollensesee, denn es gibt auch abseits vom Meer so viele Orte in Deutschland, von welchen ich erzählen möchte.

Mir sind sowohl die Schauplätze als auch die Figuren sehr ans Herz gewachsen. Ihre Mission hat mich selbst angesteckt, so dass ich nicht nur mit 55 endlich meinen Sport gefunden, sondern auch meinen gesamten Garten umgestaltet habe. Ich hoffe, dass die Geschichte euch ebensoviel Freude machen wird.

Veröffentlicht in Leben, Naurulokki-Trilogie, Schreiben

E N D E

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Ich kann es noch nicht glauben, aber ich habe es geschafft. Unter dem Manuskript von Band 3 steht seit heute ENDE. Und ich bin fix und fertig. Und aufgeregt. Und glücklich. Und ängstlich, ob es euch gefallen wird. Und den Lektoren, die sich noch die Haare raufen werden.

Und es gibt noch so viel zu tun, überarbeiten, kürzen, verbessern.

Noch nie habe ich ein so langes Buch geschrieben und noch nie habe ich mit einem so gerungen. Deshalb ist es mir besonders ans Herz gewachsen. Noch nie haben so viele Leser auf eine meiner Geschichten gewartet. Mit hohen Erwartungen. An den Wechsel zu einem großen Publikumsverlag musste ich mich auch erst gewöhnen, da ist doch manches anders. So viele Fachleute eines ganzen Teams, die sich mit meinem Buch befassen.

Gleichzeitig war es ein ereignisreiches Jahr, das mir zum Schreiben immer zu wenig Zeit ließ.

Und all die netten Zuschriften und Rezensionen von euch, die mich demütig und ergriffen und mutig machten. DANKE! Ohne euch hätte ich diesen dritten Band nie zu Ende gebracht.

Noch nie muste ich mich nach insgesamt über 1500 Seiten einer ganzen Trilogie von meinen Figuren verabschieden.

Und ich habe vorher nie gewußt, dass ich so etwas Umfangreiches schreiben will, geschweige denn, dass ich es kann.

Jetzt werde ich mein Arbeitszimmer aufräumen, in dem ich seit Wochen durch ein Meer aus Notizzetteln wate. Und auch mein Kopf muss aufgeräumt und gelüftet werden.

Myra Webelhuth und die anderen sind es, die ein Eigenleben entwickelten und mich von Tag zu Tag durch das Projekt getragen haben.

Und deswegen gibt es hier Myras Lied zu hören, das ich immer gehört habe um mich auf das Schreiben einzustimmen. Ich fand, es klingt so wie Myra ist.

Myras Lied

Ich wünsche euch leuchtende Weihnachten und danke, dass ihr da seid, irgendwo da draußen. Habt es gut miteinander.

Patricia

Veröffentlicht in Leben, Schreiben

Ein alter Stern…

… strahlt jedes Jahr neu.
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Diesen Strohstern hat meine Schwester vor 45 Jahren gebastelt. Er erinnert mich daran, dass manchmal die einfachsten und zerbrechlichsten Dinge am längsten ihr Leuchten und ihre Gültigkeit behalten.

Dass es hier auf dem Blog ruhig geworden ist liegt einerseits an Renovierungsarbeiten am Haus und andererseits daran, dass ich an Band 2 der Naurulokki-Trilogie arbeite. Daher wird es sich zwar wieder ändern, aber vorerst noch ein Weilchen so bleiben.
Danke, dass Ihr noch da seid.
Ich wünsche Euch von Herzen leuchtende Weihnachten und ein gesundes, frohes und buntes neues Jahr!
Liebe Grüße, Patricia

Veröffentlicht in Leben

Adventskalender 2013 – Christmas Camping

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Jedes Jahr bastele ich aus altem Verpackungsmaterial einen Adventskalender für meine Mutter. Diesmal ist es so: Der Weihnachtsmann bekommt ja nicht ALLE Pakete auf einmal auf den Schlitten. So hat er im Weihnachtswald diverse Stützpunkte, wo er den Schlitten neu laden kann. Dieser hier ist von Engeln bewacht, die Zelte aufgebaut haben, um die Geschenke vor dem Schnee zu schützen.
Die Grundplatte besteht aus Styropor – da ist mal eine Uhr drin geliefert worden. Die Rückwand ist ein flacher Karton, mit Sternpapier augekleidet. Die Zeltstangen sind Stöckchen aus dem Garten, einfach in das Styropor gepiekt, mit Stoffresten umkleidet. Die Baumstämme sind Röhrchen, in denen Kaliumtabletten aus der Apotheke waren. Da passen Bonbons und Pralinen ganz wunderbar hinein. Ein aus Papier gedrehtes Hütchen obendrauf, fertig ist der Baum.

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Gekauft sind nur die Engelchen, die Hirsche und die batteriebetriebenen Lichterketten an der Rückwand und die kleine Feuerstelle, die auch ein Lämpchen hat.

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Das Schöne an diesem Kalender ist, dass in den Zelten auch Platz für größere Sachen wäre – wer nicht mit Schokolade befüllen mag, kann Legosteine, Pixibücher, Buntstifte oder dergleichen drin verstecken. Oder für Erwachsene CDs, Gedichte, Blumensamen etc. Auch in den Tablettenröhrchen hätte so etwas Platz. Die sind auch in Vertiefungen im Styropor gesteckt, damit sie nicht umfallen; man kann sie herausziehen, die Füllung entnehmen und wieder hineinstecken.- Nummeriert sind sie nicht. Wenn man eine Praline oder Geschenk herausgenommen hat, steckt man einen der beigelegten Sterne mit einer Stecknadel vorn an die Styroporkante. So werden es mit jedem Tag mehr Sterne, je weniger Schokolade übrig ist.

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Mehr Adventskalender gibt es HIER
und HIER

Veröffentlicht in Leben, Natur

Berlin is’n Dorf… auch.

Vom alten Bernauer Heerweg habe ich schon mal erzählt. An dieser Stelle ist er seit Mauerzeiten nur noch ein Trampelpfad. Aber die Straßenschilder stehen noch, und mit Berliner Gründlichkeit wird auch brav auf Straßenschäden hingewiesen.

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Wie ewig das alte Kopfsteinpflaster schon hier liegt – das gehört noch zur Wittenauer Straße, an der wir ein Stück weiter unten wohnen – mag ich gerade nicht recherchieren, aber es ist so glatt gewetzt dass es in der tiefstehenden Sonne wie Silber glänzt.

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Ein Stück auf dem Trampelpfad durch den Wald

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…dann wird es wieder eine Straße.

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Melancholisch, die kleine Ruine. Wer dieses Häuschen wohl einmal gebaut hat? Und wer hat über die Jahre darin gewohnt?

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Hier wird fleißig Heu eingefahren

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Und in der Ferne erhebt sich der alte Trümmerberg, wo man jetzt Drachen steigen lassen kann.

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Dann wieder ein Trampelpfad, herbstlich dekoriert. So mag ich Berlin.

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Auf dem Rückweg treffe ich am Fließ Enten, die sich über die ungewöhnliche Herbstwärme ebenso freuen wie ich.

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Das Gras scheint am Ufer eine Art stillen Jahresabschiedstanz zu vollführen.

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Und die Sonne malt impressionistische Bilder ins Wasser.

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Ich mag Gegenlichtaufnahmen – merkt man gar nicht, oder? 🙂

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Im Sumpf steht noch immer die einsame Pappel, die seit Jahren ums Überleben kämpft

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Und in Schilf und Gräsern verschwimmen die Konturen als wäre alles nur ein Traum – und ein Traum war er, dieser sommerwarme Oktobertag in Berlin.

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